Joanneum Research

Joanneum Research

Vor 25 Jahren, von 2. bis 10. Oktober 1991, flog DI Franz Viehböck als erster – und bisher einziger – österreichischer Kosmonaut zur russischen Raumstation „MIR“. Im Rahmen seines sechstägigen Aufenthalts wurde eine Vielzahl von medizinischen, physikalischen und technischen Messungen und Experimenten durchgeführt. Die dazu erforderlichen Messgeräte wurden in Österreich entwickelt. Mit der Durchführung des Gesamtprojekts wurde die JOANNEUM RESEARCH in Graz unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. DI Dr. Dr. Dr. Willibald Riedler beauftragt, der damals auch das Institut für Angewandte Systemtechnik der JOANNEUM RESEARCH leitete.

Auch heute gilt Graz als Hotspot in der Weltraumforschung.  Die JOANNEUM RESEARCH spielt dabei mit dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien, DIGITAL, eine tragende Rolle und erbringt seit Jahrzehnten Spitzenleistungen in Satellitenkommunikation, Wellenausbreitung und Raumfahrtexperimenten für ESA, NASA und viele andere Kunden und Projektpartner.

Neuen Bandbreiten für die Satellitenkommunikation
Gemeinsam mit italienischen Partnern erforscht ein Team der Forschungsgruppe Weltraumtechnik  und Kommunikationstechnologie der JOANNEUM RESEARCH DIGITAL weltweit als einzige Forschungseinrichtung die zivile Satelliten-Datenkommunikation im sogenannten Q/V-Band.

Nach zwei Jahren  Forschungsarbeit stehen nun hochwertige statistische Daten zur Verfügung, um künftige Bodenstationen möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten und europäische Satellitenbetreiber zu beraten.

Umweltmonitoring
Ebenso in den Bereich Weltraumforschung fällt der Forschungsschwerpunkt Fernerkundung. Die von Satelliten aufgenommenen Daten (z.B. via Infrarot, Radar, Temperaturmessung) werden ausgewertet und geben Auskunft über den Zustand der Erde. Ein wesentliches Anwendungsgebiet ist diesbezüglich das Umweltmonitoring, insbesondere für den Tropenwald.

http://www.joanneum.at